(Rhein-Berg, 18.02.2010) Am Donnerstag den 18. Februar 2010 fand im Bensberger Rathaus eine Veranstaltung mit Christian Lindner statt, bei der er sich den Fragen und Anregungen der zahlreich erschienen FDP-Mitglieder, JuLis und Interessenten stellte.
Der frischgebackene FDP Generalsekretär erstatte einen Lagebericht aus Berlin, in dem er die Verdienste der neuen Bundesregierung betonte, nämlich, dass seit Langem der Mittelstand wieder entlastet wurde. Außerdem stellte er klar, dass die FDP am 27. September den Auftrag bekommen hat, einen Politikwechsel in Deutschland herbeizuführen – die Balance von Staat und Privat neu zu ordnen. Der Staat muss, um in seinen Kernaufgaben stark und handlungsfähig zu bleiben, sich auf eben diese konzentrieren und sich aus dem Markt und dem Privatleben der Bürger heraushalten.
Des Weiteren machte er der Opposition, insbesondere Herrn Gabriel, den Vorwurf, nur die halbe Wahrheit zu erzählen, um die Verdienste liberaler Politik zu diskreditieren. Außerdem zeigte er wenig Verständnis für Gabriels Politikstil, der sich durch rustikale Wortwahl und ohne konstruktive Kritik und Alternativvorschläge kennzeichnet. Denn 100 Tage Regierung bedeuten auch 100 Tage Opposition – und das Zwischenzeugnis für die Opposition ist weniger als bescheiden.
Nach drei Stunden wurde dann so manche kritische Frage von Finanzkrise bis zur Gesundheitspolitik fachlich kompetent und ausführlich beantwortet, sodass Christian Linder jede Menge Anregungen mit nach Berlin nehmen kann und die Teilnehmer einen Überblick gewinnen konnten, wie liberale Politik aussieht und dass die FDP eine Partei ist, in der auch kontrovers diskutiert kann, ohne dass Inhalte von oben herab diktiert werden.
Tjark Pogoda





